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08 Apr 2021

Ein schönes Beispiel für nachhaltige Stadtlogistik

Der Verkehr in den Innenstädte wird immer dichter. Dies erfordert Innovation, intelligente Zusammenarbeit und gegenseitiges Vertrauen. Suez und Renewi haben sich auf dem Gebiet der nachhaltigen Stadtlogistik gefunden. Und sie gründen nicht nur ein Joint Venture: Sie arbeiten gerne eng mit anderen Parteien in der Branche zusammen. Ihre gemeinsame Vision ist das Jahr 2025. Das Jahr, in dem Innenstädte emissionsfrei sein müssen.

„Während viele Jahre lang verschiedene LKWs von unterschiedlichen Entsorgern den Gewerbeabfall in den Innenstädten einsammelten, arbeiten die Entsorger zunehmend zusammen. Das Ergebnis? Weniger Verkehr, weniger Emissionen und mehr Sicherheit. Ein schönes Beispiel für nachhaltige urbane Logistik", stellt Gerard Veldhuijzen, Manager für Smart & City Logistics bei Renewi, fest.

Initiativen

Überall im Land entstehen neue Initiativen im Bereich der nachhaltigen Stadtlogistik. Auch auf dem Gebiet des Abfalls. Gerard Veldhuijzen glaubt, dass die Entsorger mit vereinten Kräften die CO2-Emissionen und die Anzahl der Transportbewegungen erheblich reduzieren können. Darüber hinaus führt der Einsatz von weniger und saubereren Sammelfahrzeugen zu einer geringeren Lärmbelästigung, erhöht die Verkehrssicherheit und verbessert den Verkehrsfluss.

„Aber wie funktioniert das in der Praxis? Konkret bedeutet das, dass wir den Gewerbemüll nicht mehr durch Herumfahren in einer Schlange sammeln. Wir arbeiten zusammen. Wir kombinieren die verschiedenen Routen und ein Entsorger fährt ein neutrales Fahrzeug. Hinter den Kulissen führen wir eine gemeinsame Verwaltung und optimieren die Routen", berichtet er.

Effizienter fahren

„Der Ansatz funktioniert. Es bietet Vorteile für die Umwelt. Außerdem führt eine effizientere Fahrweise zu geringeren Kosten. So können wir in Zukunft teure Null-Emissions-Fahrzeuge anschaffen und sicherstellen, dass die Sammlung von Gewerbeabfällen auch in Zukunft bezahlbar bleibt. Weitere Vorteile der Kooperation? Wir stellen fest, dass sich der Servicelevel für den Kunden verbessert hat. Wo ein Kunde früher seine Behälter zwei- oder dreimal pro Woche leeren konnte, kann dies jetzt oft täglich geschehen“.

Haarlem hatte den Knüller vor 3 Jahren. Renewi arbeitete eng mit Suez, GP Groot und dem öffentlichen Entsorger Spaarnelanden zusammen. Green Collecting, wie das Pilotprojekt genannt wurde, war ein Erfolg.

„Das Wichtigste, was wir gelernt haben, war die Bedeutung des gegenseitigen Vertrauens. Vor allem, wenn es sich um Geschäftsinformationen und Kundendaten handelt. Als Lösung erwies sich eine eigenständige IKT-Plattform, auf der die Aufgaben miteinander verknüpft wurden. Und wo - wenn die Arbeit getan war - jede Organisation die Aktivität in ihrem eigenen System abrechnen konnte“.

Interessiert an der Vorgehensweise

„Haarlem wurde gefolgt von Amsterdam, Gouda, Bergen op Zoom und Rozendaal. Und vor kurzem haben wir mit einer intelligenten und nachhaltigen Sammlung in Rotterdam und Venlo begonnen. Die Kommunen sind neugierig. Der Verband der niederländischen Gemeinden (VNG) und der Branchenverband NVRD verfolgen die Entwicklungen aufmerksam. Unser Ziel ist es, dass sich uns die 30 größten Gemeinden vor 2023 anschließen", erzählt Gerard Veldhuijzen.

Laut dem Smart & City Logistics Manager von Renewi ist das erst der Anfang. „Die Logistikbranche ist auf der Suche nach Möglichkeiten. Wie logistische Knotenpunkte. Und es gibt einen kritischen Blick auf Themen wie die Rückwärtslogistik: Transporter, die voll in eine Stadt fahren und leer wieder abfahren. Das kann man auch anders machen", äußert sich Gerard Veldhuijzen. „Man sieht mehr und mehr elektrische Alternativen auf den Straßen. Auch in unserer Branche sehen wir immer mehr feinmaschigere Lösungen, vom elektrischen Lastenfahrrad bis zum Elektroboot“.

Laut Gerard Veldhuijzen geht es bei einer nachhaltigen urbanen Logistik um Zusammenarbeit, gegenseitiges Vertrauen und kreative Lösungen. Wegweisend. „Die Rolle der IKT ist hier wichtig. ICT kann eine bindende Wirkung haben", erklärt er.

Renewi konzentriert sich auf Recycling und strebt danach, das führende Waste-to-Product-Unternehmen zu sein.

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