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06 Dez 2019

Majid Arai, Holland Recycling:

„Klarheit durch vertraglich festgelegtes Wiegen von Teilladungen“

Wägung, Graduierung und Rohstoffhandel Kunden und Projekte

Die automatische Verarbeitung von Einkaufs- und Verkaufsaufträgen. Das kann Holland Recycling mit der AMCS Recyclingsoftware. Das auf Metall und Elektronik spezialisierte Unternehmen hat mit AMCS seit Anfang 2018 alle logistischen und administrativen Prozesse digitalisiert und automatisiert. „Wir haben etwa 700 Materialarten festgelegt, die wir bis auf Maßstabsebene wiegen können, wenn mehrere Fraktionen mit einem Lkw hereinkommen“, sagt Geschäftsführer Majid Arai.

„In der AMCS Recyclingsoftware können wir jeder Fraktion einen Preis zuordnen, auf dessen Grundlage wir dem Kunden für die gelieferten Fraktionen eine Gutschrift direkt aus dem System senden.“

Recycling bis auf Komponentenebene

Holland Recycling ist unter anderem spezialisiert auf die Datenvernichtung sowie das Sammeln und Recyceln aller Arten von Elektronik und Hardware, wie beispielsweise Adapter, Bildschirme und Laptops. Jährlich recycelt das Unternehmen bis auf Komponentenebene etwa 60.000 Tonnen Metall und Elektronik und ist damit einer der bekannteren Recyclingspezialisten in den Niederlanden. Holland Recycling nutzt die branchenspezifische AMCS-Software für die Festlegung von Verträgen und Preisvereinbarungen, die Verarbeitung von Bestellungen, das Wiegen von Teilladungen auf Maßstabsebene, den Ein- und Verkauf eingesammelter Fraktionen sowie für die Rückverfolgung von Frachten, einschließlich Zolldokumenten und Container-Tracking. 

Vertrag und Preisvereinbarungen pro (Teil-)Ladung

Arai nennt die Vertragsverwaltung als einen der wichtigsten Vorteile. „Weil wir dabei auch Preisvereinbarungen flexibel festlegen können, eignet sich das System insbesondere für Handelsaktivitäten. So können wir beispielsweise einfach Preise ändern, eventuell auf Basis des Tageskurses der London Metal Exchange.“ Auch die Möglichkeit, Managementinformationen zu generieren, ist für ihn ein Vorteil. „Auf diese Weise haben wir kontinuierlich Einblick in alle Transaktionen, sodass wir ggf. Anpassungen vornehmen können.“

Klarheit über Fraktionen, Preise und Verpackung

Während Geschäftsführer Arai uns in seinem Büro in Boxtel zum Interview empfängt, fährt ein Lkw auf die Fahrzeugwaage. „Wenn es eine Fraktion ist, können wir die Ladung auf einmal annehmen. Wenn es mehrere Fraktionen sind, werden erst der Lkw gewogen und anschließend die Fraktionen separat gewogen. Für das Wiegen klickt der Wiegemeister auf die jeweilige Transaktion. Direkt danach ist der Wiegeschein digital in unserem System verfügbar und mit der jeweiligen Transaktion verknüpft. Die Papierversion wird an den Kunden gesendet. Mit ein paar Klicks erstellt das System anschließend die Gutschrift, die wir dann per E-Mail an den Kunden senden können.“

Vertragsüberwachung für Kontinuität unerlässlich

Laut Arai liegt der Vorteil dieses Systems darin, dass auf Basis der getroffenen Rahmenvereinbarungen pro Transaktion ein Einkaufs- oder Verkaufsvertrag erstellt werden kann. „Ein Lkw mit 30 Teilladungen kann dadurch 30 Verträge haben. Direkt bei der Erstellung einer Transaktion wird der Vertrag auch an den Kunden übermittelt. Das schafft Klarheit, unter anderem über die Fraktion, die Preise und die Verpackung, sodass es keine Diskussion mehr geben kann. Darüber hinaus werden Fehler vermieden. Wenn man mit Papier arbeitet, ist die Wahrscheinlichkeit eines Schreibfehlers größer. Ein weiterer Vorteil ist, dass das System angibt, dass ein Vertrag ausgeschöpft ist, dass wir beispielsweise die vereinbarten 150 Tonnen erreicht haben. Dann nehmen wir Kontakt mit dem Kunden auf, um einen neuen Vertrag zu schließen. Es ist wichtig, dass die AMCS Recyclingsoftware diese Möglichkeit bietet“, betont er. „Das kommt dem Kerngeschäft unseres Unternehmens zugute und ist eine wesentliche Voraussetzung für die Kontinuität von Holland Recycling.“